Sonntag, 22. Februar 2009

Filmtipp: Hitman

DVD-Hitman

stars4-0

Quellen:

  1. Die offizielle Website
  2. Wikipedia
  3. Amazon

Finanzkrise für Dummies

Heidi besitzt eine Bar in der Bieler Innenstadt.

Um den Umsatz zu steigern beschließt sie, die Getränke der treuen Kundschaft
-mehrheitlich Alkoholiker ohne Arbeit - aufzuschreiben (ihnen also Kredit zu gewähren).
Das spricht sich herum und dadurch drängen sich immer mehr Kunden in “Heidi 's Bar”. Da die Kunden sich um die Bezahlung vorerst keine Sorgen machen müssen, verteuert Heidi die Preise für Wein und Bier, die meistkonsumierten Getränke, und erhöht damit massiv ihren Umsatz.

Der junge und dynamische Kundenberater der lokalen Bank sieht in diesen Kundenschulden wertvolle künftige Guthaben und erhöht die Kreditlinie für Heidi. Er macht sich keine großen Sorgen, er hat ja die Schulden der Alkoholiker als Deckung. Am Sitz der Bank transformieren Top ausgewiesene Banker diese Kundenguthaben in SUFFBOND, ALKBOND und KOTZBOND um. Diese Papiere werden dann weltweit gehandelt. Niemand versteht zwar, was die Abkürzungen bedeuten und wie sie garantiert werden. Da die Kurse aber steigen, werden die Papiere ein Renner.

Eines Tages und obwohl die Kurse immer noch steigen, stellt ein Risiko-Manager (inzwischen selbstverständlich entlassen – Begründung: er war zu negativ) der Bank fest, dass man die Schulden der Alkoholiker von “Heidi 's Bar” langsam einfordern sollte. Die können aber nicht zahlen. Heidi kann ihren Kreditverpflichtungen nicht nachkommen und macht Konkurs.
SUFFBOND und ALKBOND verlieren 95%, KOTZBOND hält sich besser und stabilisiert sich nach einem Verlust von 80%.

Die Lieferanten hatten “Heidi 's Bar” längere Zahlungsfristen gewährt und zudem in die Papiere investiert: der Weinlieferant geht Konkurs, der Bierlieferant wird von einem Konkurrenten übernommen.

Die Bank wird regierungsseitig durch Merkel/Steinmeier in einer dramatischen, tage- und nächtelang arbeitenden Aktion gerettet. Die hierfür notwendigen Summen werden in einer Umlage von den Nicht-Alkoholikern eingezogen.

Und jetzt zur Schuldfrage. Wem ist der größte Vorwurf zu machen?

  1. Den Alkoholikern
  2. Heidi
  3. Den Bankmanagern
  4. Den Börsenverantwortlichen
  5. Der Regierung

Zweite Frage: Wer sind die größten Verlierer?

  1. Die Alkoholiker
  2. Heidi
  3. Die Klein-Lieferanten
  4. Die Bankmanager
  5. Dem Risiko-Manager (wenn nicht identisch mit dem Bankmanager)
  6. Die Börsenverantwortlichen
  7. Die Aktienanleger
  8. Die Regierung
  9. Die Nicht-Alkoholiker
  10. Die Volkswirtschaft
  11. Die menschliche Libido (siehe hier)

Hinweis zur Lösung: Es gibt keine Schnittmenge !!

SM-Drunk

“Synchronisation” à la Bild

Mein Lieblingsblog hat mich mal wieder köstlich amüsiert.

bildbloglogo

Passive Sniffer…

… wiegen sich ja ach so sehr in Sicherheit!

Weit gefehlt!

Quod est demonstrandum.

Amerika und seine Präsidenten

 GoodBadHorny

auf keinen Fall zu verwechseln mit:

GoodBadHorny

Samstag, 21. Februar 2009

“I have a dream”

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Herrlich verrückte Bundesliga

Ich möchte mich - als ein bekanntermaßen ja nur oberflächlicher Bundesliga-Beobachter - eigentlich mit Meinungen zurückhalten aber die Begegnung Bayern München gegen Köln bedarf  irgendwie ja schon einer Erwähnung…

Ich lasse es trotzdem und grüße ganz besonders Peter W. und Stefan R. zu diesem für Euch beide sicherlich aufregenden Tag.

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Traumhafte Foto-Ausstattung “Amateur deluxe”

als eine weitere Amazon-Lieblingsliste für alle interessierten Hobbyfotografen.

digitalkamera

Der Untergang des römischen Reiches (Teil 2)

Köln (dpa) - Zum Start des Straßenkarnevals am Donnerstag hat die Kölner Polizei einen deutlichen Gewaltanstieg verzeichnet. Neben Fäusten wurden bei Schlägereien und Streitigkeiten häufig auch Glasflaschen eingesetzt, teilte die Polizei mit.

Bis Freitagmorgen wurden in der Domstadt 54 Schlägereien und 105 Körperverletzungen gezählt. 123 Menschen wurden in Gewahrsam genommen und für 18 Karnevalisten endete der Abend mit einer Festnahme. An der U-Bahn- Station Neumarkt wurde ein 40-Jähriger bei einer Messerstecherei verletzt. Bis Freitagmorgen musste die Kölner Polizei zu 1167 Einsätzen ausrücken. Angesichts des erhöhten Alkoholkonsums musste 61 hilflosen Personen geholfen werden.

Mittwoch, 18. Februar 2009

Liebe Boni…

Selten genug, dass ich ihn zitiere; noch seltener, dass ich seiner Meinung bin – gleichwohl ich seine Beiträge nahezu täglich verfolge.

Franz Josef – ungeachtet seiner dunklen Vergangenheit - trifft aber hier und da genau ins Schwarze und das ist der Moment auf den ich warte. Manchmal Wochen, manchmal Monate, manchmal Jahre. Aber irgendwann kommt der Moment, wo er für mich trotz aller plumpen Meinungsmache à la Springer/Bild trotzdem genau das Bullseye getroffen hat.

Heute hat er es wieder geschafft.

Seit langem !

Lest selbst.

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Geiz ist nicht geil

Wenn man den neuesten Erkenntnissen aus der Hirnforschung Glauben schenken will, dann erzeugt der Erwerb mehr Lustgefühle und Zufriedenheit als der Besitz.

Ich mach’ da mal einen Punkt, weil man darüber wirklich ernsthaft nachdenken muss.

Es bestätigt nicht nur das, was ich schon immer behauptet habe: Nämlich, kaufen und genießen bis die Socken qualmen; es straft auch jene Geizhälse ab, die z.B. ihren Computer erst dann ersetzen, wenn systemwichtige Teile ausfallen.

Kaufen, kaufen, kaufen heißt die Devise, wenn es darum geht, sich selbst auf den Stand der Dinge zu bringen, nicht nur, um der deutschen Wirtschaft unter die Arme zu greifen, sondern auch, um das zu erwartende (oben erwähnte) und nachweislich erforschte Glücksgefühl zu steigern.

Geiz ist absolut nicht geil, behaupte ich und habe dabei zumindest die Errungenschaften der Hirnforscher auf meiner Seite. Dies zu widerlegen, dürfte m.E. nicht mit einer kurzen persönlichen Rechenschaft abgetan sein. In diesem Fall macht ihr es euch schlichtweg zu einfach. Aber…

…was will man eigentlich mehr….

“Live today” sagt der Amerikaner und trifft damit genau ins Schwarze. Wir hätten durchaus das Potenzial bzw. die Finanzmittel, unsere Zufriedenheit zu steigern und doch tun wir es nicht, weil es unseren Prinzipien des Konsums widerspricht. Was für eine Tragödie? Was für ein klassisches Dilemma?

Daher lautet mein Apell: Tut Euch was Gutes, tut der deutschen Wirtschaft was Gutes und hört endlich mit dem verdammten Sparen für die ach so bösen Tage auf. Die kommen sowieso nicht und wie schon ein gutes altes Sprichwort besagt: Das Leichenhemd hat keine Taschen.

Montag, 16. Februar 2009

Machtspiele

“Was kümmert mich die Arroganz und der Anschiss des Flugzeugkommandanten” dachte der Triebwerktechniker bei der Abfluginspektion und vergaß die Taschenlampe im Triebwerkschacht.

Die unverzeihliche Habgier

Müntefering geht auf Gier-Banker los…

Cut yourself and others some slack

Wir haben alle unsere schlechten Tage. In der heutigen Tageshektik und unter dem allgegenwärtigen Leistungs- und Erwartungsdruck  vergessen wir allzu oft, einfach mal zu entspannen und sich an den einfachen Dingen des Lebens zu erfreuen. Die Folge: Wir fühlen uns emotional und psychisch krank bzw. ausgebrannt oder – als das genaue Gegenteil – völlig unterfordert. Burn-Out oder Bore-Out. Unterschiedliche Ansätze – gleiche Folgen. Darunter leiden nicht nur wir, sondern auch unsere Mitmenschen.

Wenn wir dann von unseren Lebensgefährten, Freunden, Bekannten oder Arbeitskollegen den Hinweis bekommen: “Cut yourself some slack!” (nicht alles so ernst zu nehmen und sich etwas Spielraum zu lassen) dann tun sie dies nicht unbedingt aus reiner Menschenfreunde, sondern weil sie zugleich auch Geschädigte und Betroffene von dieser ungesunden Veränderung sind. Im Grunde weisen sie auch darauf hin, nicht nur sich selbst ein wenig Spielraum zu schenken und vor allem nicht jede Kleinigkeit auf die Goldwaage zu legen.

Echte Freunde tun das sowieso! Piefig zu sein wegen Nichtigkeiten ist hier schlichtweg fehl am Platze. Das moderne Konfliktmanagement lehrt uns darüber hinaus: Missverständnisse sind die Regel. Wer sich noch auf die “wahren Werte” besinnen kann, befindet sich auf dem richtigen Weg.

Wenn wir uns selbst in einer solchen Situation entdeckt haben, dann sollten wir die Notbremse ziehen und auf Teufel komm raus aktive Entspannung betreiben und, was mindestens genauso wichtig ist, jedes Selbstmitleid vermeiden. Ich behaupte sogar, dass gerade das unter Männern häufig beobachtete  Selbstmitleid oftmals die Wurzel vieler emotionaler Probleme ist.

“Self-pity is the smog that pollutes and obscures the light of the sun. The more you’re in it, the deeper it hurts. The more your eyes shed tears, the greater the sting of loneliness.”

Smiley - No Stress

Sonntag, 15. Februar 2009

Bayern Ade?

Peter – ich spüre geradezu wie Du leidest…

Bundesliga 20ster Spieltag 

Smiley - böse

Der Kaiser gibt mir recht…

Klingeltöne bei T-Online (Wdh.)

T-Online liegt mal wieder absolut im Trend.

Auf der Homepage unseres ach so beliebten Providers kann man jetzt den topaktuellen Klingelton von z.B. "Kill Bill" erwerben. Der Preis: 2,99 Euro. Das ist kein Schreibfehler! Nahezu 3 Euro für einen dämlichen Klingelton. "Weisste Bescheid" würde Horst Schlemmer sagen und ungläubig mit dem Kopf schütteln.

Es kostet noch nicht mal viel Mühe, Kenntnisse und Aufwand, sich diesen Klingelton unter Zuhilfenahme der DVD selbst zu erstellen; einige PC-Grundkenntnisse und die geeignete Software vorausgesetzt.

Ich frage mich nur: Wer kauft sowas? Wer gibt den Kiddies Geld für sowas? Sind die eigentlich noch ganz dicht? Wollen die uns verarschen?

Man kann sich für diese bodenlose, habgierige, unverfrorene, beispiellose, dreiste und schamlose Abzocke unseres großen deutschen Telefonnetzbetreibers wirklich nur noch schämen.

Pfui deibel!

Home-Banking mit dem Handy?

Jawohl – das ist möglich, z.B. mit “Subsembly Banking Mobile” – und das mit allem Komfort.

Subsembly Banking Mobile Klicke auf’s Bild!

Die Vado-Videocam für die You-Tube-Kurzfilmer unter uns

kann man eigentlich nur weiterempfehlen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist absolut genial, auch wenn HQ-Freaks sicherlich einige Schwachstellen aufgedeckt haben. Sie haben aber den Sinn dieser Kamera nicht verstanden. Alle anderen, die einen wichtigen Moment in Bild und Ton in durchschnittlicher Qualität bewahren wollen, sollten sich das Teil mal anschauen.

Creative Vado Pocket

“Sowohl Ton- als auch Vidoqualität sind erstaunlich gut für ein Gerät in dieser Preisklasse. Handlich, ruck zuck einsatzbereit, einfach zu bedienen und schick find ich die Kamera auch. Kaufen, filmen, Spaß haben.”

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“Die Vado ist für kleine Videos ideal. Ich habe Sie schon seit einiger Zeit und mache damit kleine Clips hauptächlich für Youtube und es funktioniert total einfach. Ob ich zuhause oder im Internetcafe bin, es ist super leicht es hochzuladen. Selbst meine Kinder drehen damit ihre eigenen kurzen Videos. Es macht ihnen sehr viel Spaß. Ich kann die Kamera wirklich nur empfehlen. Meinem Vorrednern kann ich nur zum Teil zustimmen. Aber mal ehrlich, die Kamera kostet im Vergleich zu einer normalen Videokamera nicht wirklich viel. Hat einer von euch mal probiert ein Video von einer Digitalkamera oder einer Videokamera hochzuladen ? Nein Danke! In Amerika ist das ganze schon ein Hype, siehe Flipcam. Diese Kamera kann da locker mithalten. Alles in allem, eine gute Anschaffung, mit top Preis-Leistungs-Verhältnis.”

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“Die Kamera ist für schnelle Aufnahmen gut geeignet, Dank des Stativanschlusses auch für Selbst-Aufnahmen. Die Video- und Tonqualität ist deutlich besser, als ich das für ein Gerät dieser Preisklasse erwartet hätte. Akku ist wechselbar und im Gerät über USB schnell geladen.
Einziges kleines Manko: wenn eine Speicherkarte genutzt werden könnte, wäre die Kamera noch etwas vielseitiger.”

Test Kabel-TV-Videorecorder

Vor kurzem hatte ich über den Digitalen Videorecorder von Unitymedia berichtet und nach einer ausführlichen Testphase kann ich nunmehr etwas detaillierter berichten.

Zunächst einmal das Wichtigste vorweg: Die Kabelanbieter verhindern auf Teufel komm raus die Weiterverwendung von HQ (High Quality-Material). Was damit gemeint ist, will ich im Folgenden kurz erläutern:

Filme, z.B. von Premiere, werden in DVD Qualität über Satellit bzw. Kabelnetz übertragen. Leider ist es nicht möglich, die gesandte Qualität auf einen herkömmlichen DVD-Rekorder zu übertragen, da die Qualität über die Schnittstellen nur eingeschränkt weitergegeben wird. Traurig aber wahr: Wer einen Film von Premiere mit einem herkömmlichen DVD-Rekorder aufnimmt, bekommt nur eine eingeschränkte und damit keine DVD-Qualität.

Wer jedoch einen Rekorder des Kabelanbieters benutzt – und in meinem Beispiel ist dies das bereits erwähnte Modell von Unitymedia – der bekommt nicht nur eine uneingeschränkte DVD-Qualität, sondern auch die ausgestrahlte Mehrsprachigkeit, sprich Deutsch – Englisch – Dolby Digital. Eine Aufnahme verfügt also über den vollen Komfort, der auch bei einer Live-Abspielung zur Verfügung gestellt wird, einschl. Filmbeschreibung (“Info”) und Titelinformationen, die mit der Aufnahme gespeichert werden.

Dies ist der größte Vorteil eines solchen Rekorders, und wer einmal den Qualitätsunterschied gesehen hat, der wird den herkömmlichen DVD-Rekorder mit Sicherheit wieder aus dem Multimedia-Turm entfernen (sofern überhaupt vorhanden :-) .

Es gibt aber auch Wermutstropfen, denn man kann die aufgenommenen Filme nicht weiterverarbeiten, z.B. auf DVD brennen, wie dieses ja bei herkömmlichen DVD-Rekordern möglich ist oder über die USB-Schnittstelle auf ein externes Medium kopieren. Auch ist die Festplattenkapazität mit 160 GB eher schmal bemessen, da hiermit max. 30 Filme aufgenommen werden können.

Wer jedoch damit leben kann, der bekommt allerdings uneingeschränkten Filmgenuss in absolut überzeugender DVD-Qualität mit allem Komfort. Alternativen für Nutzer des Unitymedia-Kabelnetzes gibt es  in dieser Qualität bislang leider (noch) nicht.

Karneval!

Solange der Fasching währt, verehren wir die Lüge,

der Rolle treu mit lächerlichem Ernst.

Johann Christoph Friedrich von Schiller

alaaf logo

“Als unse Vatter do bovven de Welt jemaat
Do hät hä et schönste Fleckche Ääd he an d'r Rhing jelat
Dann nohm hä die Kölsche an de Hand un sat
Dat es jetz üch - et jelobte Land
He künnt ihr klüngele, bütze, singe un fiere
Ävver halt' mer all die Sache
Öm Joddeswelle en Ihre
Un maat och nit nur ei Deil dovun kapott
Denn ihr weißt, ich sin alles
Un dann nemm ich et üch widder fott!”

Black Fööss - Dat Wasser vun Kölle (Auszug)