Sonntag, 23. August 2009

Meine persönlichen “Must-Have-Freeware-Tools” für Windows

In den letzten Wochen - wie bereits berichtet - habe ich mich ja mal wieder etwas intensiver mit meinen Computern bzw. das Heimnetz auseinandergesetzt.  Dabei waren mir insbesondere die folgenden Tools von besonderer Hilfe:

  1. Personal Backup
  2. True Crypt
  3. Microsoft Windows Live
  4. Mozilla Firefox
  5. Apple I-Tunes
  6. Winamp
  7. Paragon Drive Backup Free Edition
  8. Microsoft Sync-Toy

Für Science-Fiction Leseratten

Nach langer Zeit mal wirklich wieder spannender und intelligenter Nachschub für alle Fans dieses Genre. Ich jedenfalls komm nicht mehr davon los:

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Musik und viel Kölsch im Bonner Derletal

Gestern waren wir bei himmlischen Wetter auf dem Bonner Derletalfest.

“Das Derletalfest bietet insbesondere den Vereinen, Organisationen, Institutionen, Schulen, Musik- und Tanzgruppen aus dem Stadtbezirk die Gelegenheit, sich einem großen Publikum zu präsentieren. Die rund 80 teilnehmenden Vereinigungen, darunter auch mehrere Vereine unserer ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger, bieten alljährlich an ihren Ständen und auf zwei Bühnen ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Attraktionen für Jung und Alt, für Musik- und Sportfreunde.
Höhepunkte auf der Bühne BLAU sind in diesem Jahr Jokebox (Party- und Cover-Band) und Still Collins (Phil Collins-Cover-Band)”

Deletalfest © General-Anzeiger Bonn, Fromann

Die Stimmung war super! Highlight war natürlich die beiden Bands: Jokebox und Still Collins. Schaut Euch doch mal die Seiten an.

Wen es interessiert, hier das Programm.

Anwälte….

 

The following quotations are from a book called Disorder in the American Courts by Charles M. Sevilla and are things people actually said in court, word for word, taken down and published by court reporters that had the torment of staying calm while these exchanges were taking place. Regardless of originations, they can be eye openers as to the mentality of those engaged in the drill...

ATTORNEY: What gear were you in at the moment of the impact?
WITNESS: Gucci sweats and Reeboks.
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ATTORNEY: Are you sexually active?
WITNESS: No, I just lie there..
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ATTORNEY: This myasthenia gravis, does it affect your memory at all?
WITNESS: Yes.
ATTORNEY: And in what ways does it affect your memory?
WITNESS: I forget.
ATTORNEY: You forget? Can you give us an example of something you forgot?
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ATTORNEY: Now doctor, isn't it true that when a person dies in his sleep, he doesn't know about it until the next morning?
WITNESS: Did you actually pass the bar exam?
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ATTORNEY: The youngest son, the twenty-year-old, how old is he?
WITNESS: He's twenty, much like your IQ.
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ATTORNEY: Were you present when your picture was taken?
WITNESS: Are you shitting me?
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ATTORNEY: So the date of conception (of the baby) was August 8th?
WITNESS: Yes.
ATTORNEY: And what were you doing at that time?
WITNESS: getting laid
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ATTORNEY: She had three children, right?
WITNESS: Yes.
ATTORNEY: How many were boys?
WITNESS: None.
ATTORNEY: Were there any girls?

WITNESS : Your Honor, I think I need a

Different attorney. Can I get a new attorney?
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ATTORNEY: How was your first marriage terminated?
WITNESS: By death.
ATTORNEY: And by whose death was it terminated?
WITNESS: Take a guess.
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ATTORNEY: Can you describe the individual?
WITNESS: He was about medium height and had a beard.
ATTORNEY: Was this a male or a female?
WITNESS: Unless the Circus was in town I'm going with male.
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ATTORNEY: Is your appearance here this morning pursuant to a deposition notice which I sent to your attorney?
WITNESS: No, this is how I dress when I go to work.
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ATTORNEY: Doctor, how many of your autopsies have you performed on dead people?
WITNESS: All of them. The live ones put up too much of a fight.
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ATTORNEY: ALL your responses MUST be oral, OK? What school did you go to?
WITNESS: Oral.
_________________________________________
ATTORNEY: Do you recall the time that you examined the body?
WITNESS: The autopsy started around 8:30 p.m.
ATTORNEY: And Mr. Denton was dead at the time?
WITNESS: If not, he was by the time I finished.
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ATTORNEY: Are you qualified to give a urine sample?
WITNESS: Are you qualified to ask that question?
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And the best for last:
ATTORNEY: Doctor, before you performed the autopsy, did you check for a pulse?
WITNESS: No.
ATTORNEY: Did you check for blood pressure?
WITNESS: No.
ATTORNEY: Did you check for breathing?
WITNESS: No.
ATTORNEY: So, then it is possible that the patient was alive when you began the autopsy?
WITNESS: No.
ATTORNEY: How can you be so sure, Doctor?
WITNESS: Because his brain was sitting on my desk in a jar.
ATTORNEY: I see, but could the patient have still been alive, nevertheless?
WITNESS: Yes, it is possible that he could have been alive and practicing law.

Danke an Bernd v.d.F.

Mittwoch, 12. August 2009

Wir leben noch

Nahezu drei Monate hat es gedauert, um unsere gesamte PC-Landschaft zu Hause umzustrukturieren, zu modernisieren bzw. zu “vereinfachen”.

Und in der Tat – es läuft mittlerweile wie geschmiert, aber es hat auch viel Mühe und noch mehr “trial and errors” gekostet, bis alles zur vollsten Zufriedenheit eingestellt war. Für die PC-Interessierten unter uns, hier die Arbeit der letzten Monate in Stichworten:

  • Einrichtung eines Netzlaufwerkes (über W-LAN) mit automatischer Sicherung für die heimischen “Zentraldaten”.
  • Einrichtung eines Medienservers (über W-LAN) zur Bereitstellung von Mediendaten (Musik, Videos, Bilder) an die wohnzimmerliche Hardware (AV-Receiver, Fernseher, Medienplayer).
  • Testinstallation und Intriebnahme von Windows RC 7 (dazu in einem Folgeartikel später mehr). Vorläufiges Fazit: I and you’ll love it!
  • Neuorganisation der Ablage meiner gesamten “Privatdaten” einschl. eines damit einhergehenden Backup-Plans und Maßnahmen zur Absicherung gegen unbefugten Zugriff.
  • Nochmals weitergehende Absicherung von Zentraldaten in einem verschlüsselten Container unter Nutzung von TrueCrypt.
  • Systembackup-Einrichtung aller vorhandenen Rechner unter Paragon Backup (Ich weiss, Acronis ist Marktführer aber Paragon ist umsonst!)
  • Einrichtung einer automatischen Synchronisation gezielter Daten der mittlerweile drei Rechnersystem in unserem Haushalt mit Laplink PC Sync .

Hört sich langweilig an – ist es für Außenstehende auch. Dafür aber absolut sicher und komfortabel. Und es dauert auch ‘ne Weile, bis man alles im Griff hat. Das Leben wird danach aber einfacher und Biggy ist dazu meine beste Testperson.

Die Arbeit hat sich insbesondere auch schon deswegen gelohnt, weil ich in diesem Zusammenhang das überaschend stabile  Windows 7 (RC) in Tiefe erforschen und austesten konnte und ich muss sagen: Microsoft hat seine Schularbeiten gemacht, obwohl ich Vista immer noch für das sicherere Betriebssystem halte. Aber egal – Windows 7 macht das Leben am PC nochmals einfacher und übersichtlicher als sein umstrittener und völlig zu Unrecht ungeliebter Vorgänger.

Ungeachtet der Veränderungen im heimischen Netz haben wir natürlich auch die Sommertage intensiv genutzt und die Erhaltung der Gesundheit hat darüber hinaus auch ein paar unvergessene Tage in Anspruch genommen. Ich erspare an dieser Stelle vertiefende Ausflüge in die wunderbare Welt der Urologie – vergessen ist manchmal wichtiger als informieren.

Wie auch immer – wir leben noch und es gibt ab sofort wieder häufiger ein paar Neuigkeiten auf dieser Seite.

Ich hoffe, Ihr schaut trotz der langen Pause mal wieder vorbei.

Sonntag, 24. Mai 2009

Zurück aus Brüssel

Da ich im Moment schreib- und PC-faul bin, hier nur ein paar schnelle Schnappschüsse von unserem letzten Wochenende in Brüssel.

Und schon wieder wech auf den Balkon….

Gnadenlos von Simon Kernick

Für viele wahrscheinlich etwas einfach, für mich die ideale Urlaubslektüre. Auf jeden Fall aber super spannend, so dass man es zum Ende hin gar nicht mehr aus der Hand legen mag:

Erhältlich u.a. bei Amazon

Sonntag, 10. Mai 2009

Zurück von Mallorca

An diesem Urlaub stimmte einfach alles.

Wir kommen wieder!

Dienstag, 28. April 2009

Die Kölner U-Bahn ist fertig!

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Montag, 27. April 2009

Buchtipp: Bruderdienst

Der BND hat Jacques Berndorf, dem sensationell erfolgreichen Autor der Eifel-Krimis, als erstem Außenstehenden seine Tore zu Recherchezwecken geöffnet. Jetzt legt Berndorf seinen zweiten Thriller um BND-Agent Karl Müller imagevor. In der Welt der Geheimdienste und Sicherheitsexperten kursieren Gerüchte, dass Nordkorea eine Atombombe verkauft hat. Die Hintergründe des Geschäfts liegen völlig im Dunklen. Klar ist nur: Die Folgen für die Welt könnten verheerend sein.

Die westlichen Geheimdienste befinden sich in höchster Alarmbereitschaft. Der völlig verarmte nordkoreanische Staat hat 300 Mercedeslimousinen der S-Klasse bestellt. Die Hinweise mehren sich, dass das Land einen lukrativen, aber folgenschweren Deal ausgehandelt und eine Atombombe verkauft hat. Als Müller, der beste Mann des BND, nach Seoul geschickt wird, ist nur so viel bekannt: Auf ein Hilfeersuchen des amerikanischen Bruderdienstes hin soll er einen Mann aus Nordkorea herausholen. In dem festen Glauben, dass in dieser Situation alle westlichen Geheimdienste an einem Strang ziehen, macht sich Müller auf den Weg. Und tatsächlich gelingt es ihm, den liebenswürdigen Nordkoreaner Kim aus dem Gelben Meer zu fischen. Doch kaum haben die beiden Männer Seoul erreicht, stehen sie auch schon gnadenlos unter Beschuss. Müller weiß, dass er mit Kim die vielleicht einzige zuverlässige Quelle in Sachen Atombombe in seiner Hand hat - aber mit diesem Wissen ist er ganz offensichtlich nicht allein.

Unheimlich gut geschrieben und sehr spannend! 

hand24

Amazon MP3-Download-Tipp

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Various Artists - Chilled Jazz Moods

Mit 7,- Euro liegt das Album zwar etwas über das sonstige Preisniveau, bietet dafür aber eine sehr stimmige Auswahl alter und neuer Ohrschmankerl aus dem Bereich des Jazz. Manche Titel können übrigens durchaus  den Genres Funk, Soul und R&B zugeordnet werden.

Samstag, 25. April 2009

Schlafzimmer renoviert

Möbel raus – Teppich raus – Farbe an die Wand – Laminat rein – Möbel rein.

Soviel zu meinem Wochenende….

Donnerstag, 23. April 2009

Ich höre z.Zt. Kitaro

… und das mit wachsender Begeisterung.

Kitaro ist ein japanischer Perfektionist. Gibt es darüber hinaus eigentlich noch eine Steigerung??

z.B. Sacred Journey of Ku-Kai

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Absolut nicht jedermanns Sache – ich weiß – aber für Genießer dieser Art von Musik ein perfekt inszenierter Ohrenschmaus!

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Sonntag, 19. April 2009

Die 39 Stufen im Contra-Kreis

Heute waren wir mal wieder nach langer Zeit im Contra-Kreis.

Kurzum: Es war toll! Wer hätte gedacht, dass vier (!) Schauspieler eine solch komplexe Geschichte in ein Theaterstück umsetzen könnten. Viel Grüße auch an Marlies und Peter, die sich ganz offensichtlich genauso toll wie wir unterhalten haben.

Zum Stück:

Kriminalkomödie - bearbeitet von Patrick Barlow - nach einem Originalkonzept von Simon Corble und Nobby Dimon

In einer Londoner West End-Show, in der ein Mann mit unglaublichem Gedächtnis die Leute unterhält, lernt der Junggeselle Richard Hannay Annabella Schmidt kennen, die, von zwei Männern verfolgt, sich ihm gegenüber als Spionin zu erkennen gibt und auf der Suche nach einem Geheimagenten ist, der vertrauliche Informationen außer Landes bringen will. Viel weiß sie über den Gesuchten nicht, doch spielen mysteriöse "39 Stufen" eine wichtige Rolle. Ihr wirres Gerede nimmt Hannay nicht ernst, bietet ihr aber eine Übernachtungsmöglichkeit in seiner Wohnung an. Als er mitten in der Nacht durch Lärm geweckt wird und ihm Annabella mit einem Messer im Rücken sterbend in die Arme fällt, muss er einsehen, dass er die Situation erheblich unterschätzt hat. Hannay muss aus London fliehen und, mittlerweile von der Polizei gesucht, selbst seine Unschuld beweisen ...

Vielen Dank an

Florian Reiners, Natalie O’Hara, René Toussaint und Charles Ripley

für eine wahrhaft tolle Leistung.

Musikliebhaber hergehört

Zwei Stichworte für die wirklich eingefleischten Musikgenießer unter uns:

  • Narada Collection
  • Cocoon Compilation

Heute bin ich faul und es ist spät – darum heute mal ohne Link. Googelt selbst.

Montag, 13. April 2009

Call of Atlantis

image Durch das Spiel Fishdom (wie bereits berichtet) bin ich auf die kleine aber feine Software-Schmiede Playrix aufmerksam geworden. Selten hatte ich ein Spiel gesehen, dass so liebevoll umgesetzt, so kurzweilig und doch so fesselnd ist. Birgit kommt übrigens überhaupt nicht mehr davon los.

Wie auch immer, ich habe mir mal die übrigen Produkte auf der Seite angesehen und siehe da – es geht tatsächlich noch besser! Mein absoluter Favorit unter den “Zwischendurch-Spielen” von Playrix ist

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Vorsicht Suchtgefahr! Sagt nicht, ich hätte Euch nicht gewarnt. Es gibt übrigens auch eine Mac-Version, da die Apple-Gemeinde um mich herum ja immer größer wird. Eine

Eine deutschsprachige Version gibt es übrigens hier oder hier.

Sonntag, 12. April 2009

Zug um Zug wird immer besser

Spiel des Jahres“Ticket to ride” bzw. “Zug um Zug” (Name des deutschen Brettspiels) ist zum Spiel des Jahres 2004 gewählt worden und war damals ein wahrer Verkaufsrenner.

Auch die Online-Version von “Zug um Zug” ist unter den Fans sehr beliebt und wurde jetzt nochmals erheblich aufpoliert.

Toll: Ab sofort kann eine installierbare Software-Variante heruntergeladen werden, über die man entweder – wie gewohnt – gegen Online-Spieler antreten kann oder aber ein Solo-Spiel startet. Dies ist besonders zum trainieren der einzelnen Kartenvarianten sehr nützlich. Unbedingt mal anschauen und auch die neuen USA-1910 Varianten ausprobieren.

Der Preis für die Online Version wurde übrigens auf einmalige 10 € gesenkt; allerdings sind jetzt (zum Glück) keine Gäste mehr erlaubt.

Falls ihr auch Gefallen an “Zug um Zug” gefunden und ein Spielerkonto eingerichtet habt, meldet Euch doch mal zu einem Online-Spielchen.

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“Bis zum heutigen Tag basierte unser Spielerstatus auf einem Zeitkredit, den Sie durch den Erwerb unserer Brettspiele oder der Webkarten bekamen. Dieses Zeitkreditsystem war allgemein verwirrend, für einige schwierig zu verstehen und für die meisten frustrierend: Sie waren dazu gezwungen, Ihr Konto regelmäßig zu aktualisieren, um weiterhin Online spielen zu können. Sie mussten außerdem für alle unsere Online-Spiele bezahlen, unabhängig von Ihrem wirklichen Interesse.

Das neue Days of Wonder Online verzichtet auf Zeitkredite. Stattdessen wählen Sie sich die Spiele aus, die Sie zukünftig spielen möchten, erwerben diese einmalig und können Sie dann unbegrenzt spielen.

Warum verkaufen wir die Online-Spiele nun einmalig, statt wie bisher all denen einen zeitlich begrenzten Zugang zu ermöglichen, die eines unserer Brettspiele erworben haben? Aus einfachen Gründen: Vereinfachtes Prinzip, Gerechtigkeit für alle und verbesserte Unterstützung der Produkte durch unser Team. Die Spieler können nun genau die gewünschten Spiele erwerben und müssen im Vergleich zu einem jährlich befristeten Zugang deutlich weniger zahlen, um nun einen dauerhaften Zugang zu erhalten.”

Saltus

Freitag, 10. April 2009

Endlich auch bei uns: Amazon MP3-Files

Was in den USA schon lange Standard war, gibt es jetzt auch bei der deutschen Niederlassung von Amazon. MP3-Files in hoher Qualität ohne DRM zum Schnäppchenpreis.

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Wer’s mal ausprobieren will, sollte sich mal z.B. die 100 Essential Lovesongs für 4,89 € anschauen.

Viel Spaß beim Download – endlich legale Musik zu angemessenen Preisen.

Donnerstag, 9. April 2009

Berufsphilosophie

Wenn man in der Lage ist, die Entscheidungsfolgen seiner Vorgesetzten vorauszuleiden, ist es Zeit zu gehen.

Aus BILDblog wird BILDblog für alle

Nachfolgend ein – wie ich meine - wichtiger Auszug aus dem Bild-Blog.

Nicht erschrecken: BILDblog verändert sich. Aber wir bleiben uns treu.

Aus BILDblog wird am Montag BILDblog für alle. Wir schauen über "Bild" hinaus und nehmen uns auch anderer Medien an. Sie haben es sich verdient.

Es ist nicht so, dass uns der Stoff ausgegangen wäre. Wir haben zwar den Eindruck, dass die Zahl der besonders krassen Lügengeschichten in "Bild" seit einiger Zeit zurück gegangen ist; der neue Unterhaltungsschef scheint weniger auf erpresserische Methoden bei der Informationsbeschaffung zu setzen, und Bild.de ist nicht mehr ganz das Schleichwerbeportal, das es einmal war.

Andererseits spricht wenig dafür, dass "Bild" im Kern eine bessere Zeitung geworden wäre und plötzlich Respekt vor so abwegigen Dingen wie der Wahrheit oder den Persönlichkeitsrechten von Menschen entwickelt hätte.

Aber es ging uns nie nur um die "Bild"-Zeitung, sondern um ihre Macht als (trotz allem noch) viel gelesenes und für wichtig genommenes Leitmedium. Von Anfang an stand über unserer Arbeit der Satz: "Was heute in 'Bild' steht, steht morgen überall". In den vergangenen viereinhalb Jahren haben wir eine Menge darüber erzählt, was so "in 'Bild'" steht. Jetzt haben wir Lust, uns dem "überall" zuzuwenden.

Beim Amoklauf von Winnenden zeigte nicht nur die "Bild"-Zeitung mit ihrer Mischung aus Schlampigkeit und Skrupellosigkeit ihr wahres Gesicht. Auch die Berichterstattung vieler anderer Medien über dieses Ereignis war erbärmlich. Am Sonntag versuchte die "Bild am Sonntag", mit privaten Bildern der Opfer auf der Titelseite Auflage zu machen — am Montag erschien der "Focus" mit fast identischem Cover. Fernsehsender überschritten viele Grenzen. Die "Welt am Sonntag" veröffentlichte ein großes Foto von einem Jungen und erweckte den Eindruck, es handele sich um den Attentäter — dass es sich nur um einen unschuldigen Besucher der Trauerfeier handelte, stellte das Blatt auch im Nachhinein nicht klar; Nachfragen ignorierte der Chefredakteur Thomas Schmid einfach.

Es gibt viele Beispiele dafür, wie deutsche Medien ihrer Verantwortung nicht gerecht werden. Oft fehlt es schon an der schlichten Bereitschaft, eigene Fehler zu korrigieren. Sinkende Werbeerlöse und der Medienumbruch bedrohen gerade die Qualität: Die Verlockung wächst, mit Schleichwerbung die Einnahmen aufzupeppen; oft fehlt es an Geld oder Personal, um nicht nur Texte von Kollegen oder PR-Leuten abzuschreiben, sondern selbst zu recherchieren. Noch nie war es so leicht für Falschmeldungen, in kurzer Zeit weite Verbreitung zu finden.

Was wir dagegen setzen wollen, ist dasselbe wie bisher: Aufklärung. Wir glauben, dass es hilft, die Fehler und Abgründe öffentlich zu machen — die kleinen Pannen und die große Desinformation. Damit deutlich wird, wie wichtig es ist, in Qualität zu investieren.

Im vergangenen Dezember haben wir das Konzept "BILDblog für alle" schon einmal ausprobiert und unter anderem berichtet, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" im Reiseteil für die Lufthansa wirbt und "Spiegel Online" im Autoteil für Audi, wie der "Remscheider General-Anzeiger" an dem Versuch scheitert, über HIV und Aids aufzuklären, und wie der "Spiegel" die Geschichte klittert, um Stimmung für ein Konjunkturprogramm zu machen. An diesen Versuch wollen wir ab Montag anknüpfen. Und wir sind dabei, wie schon bisher, auf Ihre Mithilfe angewiesen. Bitte unterstützen Sie uns durch "sachdienliche Hinweise", wenn Ihnen Fehler und Falschmeldungen auffallen, in welchem Medium auch immer. Nach dem alten BILDblog-Motto: "Die kleinen Merkwürdigkeiten und das große Schlimme."

Stefan Niggemeier und Lukas Heinser sind wie bisher dabei; neu ins Team kommt der freie Journalist, Blogger und Journalistenausbilder Christian Jakubetz. Den Namen BILDblog wollen wir beibehalten, weil er für die Art von unideologischer Medienkritik steht, die wir weiter pflegen wollen. Es ist zu befürchten, dass "Bild" darin auch in Zukunft eine tragende Rolle spielen wird.

Danke für die sensationelle Unterstützung in den vergangenen fast fünf Jahren! Wir hoffen, dass Sie uns gewogen bleiben.